Gekommen um zu bleiben

Die Katze ist aus dem Sack. Die Initiative „Faites votre jeu“ veranstaltete gestern eine Pressekonferenz, um über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt und die weiteren Perspektiven des selbstverwalteten Raums zu informieren. Diese Pressekonferenz ist komplett dokumentiert. Nachdem zwei Ersatzobjekte aus nachvollziehbaren Gründen nicht in Frage kamen, heißt es nun: Gekommen um zu bleiben! Das Haus soll nach Ablauf der Duldung am 15. 01. nicht verlassen werden. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Stadt reagiert. Auch wenn sich die UnterstützerInnenliste sehen lassen kann und das entstandene kulturelle und politische Leben sich der Solidarität des Stadtteils und einer heterogenen Fangemeinde sicher sein kann, wäre eine Eskalation von Seiten der Stadt wohl denkbar. Ein Vertreter der HfBK Städelschule Frankfurt brachte die Konsequenz einer Fortführung des bisherigen Umgangs der Stadt mit der Initiative treffend auf den Punkt:

Wenn Frankfurt den Anspruch hat, Kunst- und Kulturmetropole zu sein, sollte sie die Eigeninitiative von Projekten wie ,Faites votre jeu!‘ mit Respekt begrüßen – und nicht etwa mit einer Strafanzeige oder gar mit einer Räumung durch Schlagstockeinsatz zu bedrohen

Pk, Videos + Presseschau gibts hier.


2 Antworten auf “Gekommen um zu bleiben”


  1. Gravatar Icon 1 wetten dass 20. Dezember 2008 um 15:37 Uhr

    die räumung nach den landtagswahlen zum ersten heimspiel der eintracht in der rückrunde kommt. 7.2.! – eintrachtehre oder hoolkneipe verteidigen? was für ein dilemma…

  2. Gravatar Icon 2 lea 21. Dezember 2008 um 11:26 Uhr

    Ja, das könnte tatsächlich ein Dilemma für diejenigen werden, die das juz als ihre Hoolkneipe betrachten.

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