Violenza, Vendetta, Omerta, Francoforte

Was ist „linke Szene“? Und vor allem: wer? Und wer will da rein, wer will nicht, wer muss draußen bleiben? „Linke Szene“ ist da wo man sich kennt, da, wo sich immer die gleichen Leute treffen, auf Veranstaltungen, Konzerten, Parties, Demos und Kneipenabenden und da, wo man irgendwie links ist, was gegen die bestehenden Verhältnisse hat, was anderes will. Der Zusammenhang der einzelnen Positionen scheint dabei oft ebenso diffus wie deren Divergieren. Fluchtpunkt bleibt die Aktion, Praxis der Praxis und persönliche Beziehungen. Sich offenbarende Strukturen der politischen Arbeit, des persönlichen Umgangs und der theoretischen Reflexion erscheinen hier oftmals als unhinterfragtes Spannungsfeld, das die, die sich zur Szene zählen wollen, erstmal hinzunehmen haben, nie aber als Resultat kollektiver Praktiken, die Anhaltspunkt dafür bieten, wohin es denn eigentlich ginge wenn mal was ginge. Hier steht die Barrikade, die die Revolutionären zum Selbstschutz errichtet haben, um sich nicht den Ast abzusägen, auf dem zu sitzen es in Erwartung der Massen lohnend erscheint. Hin und wieder gibt es dann „Vorfälle“, danach ein Papier, vielleicht zwei und gut is.Die fehlende Reflexion der immer gleichen Aktionsformen, des black bloc, der mob-action, der Kleingruppengang und der ausgeblendete Zusammenhang politischer Praxis mit dem je eigenen Lebensstil und dem Umgangs miteinander tragen ebenso wie die Reaktionen der zum verbalen Gegenkrieg Rüstenden zum Alles-wie-immer im Szeneland bei. Ausblendung statt Reflexion, Verachtung statt Thematisierung, Abgrenzung statt Diskussion bestimmen das „Szenegemauschel“. Eine Intervention, die sich solcherlei Reflexen entziehen möchte steht immer in Gefahr, lediglich auf eine neue befriedete corporate identity hinzuarbeiten, Differenzen zu verschleiern und abermals an der Form hängenzubleiben. Die Benennung konkreter Zusammenhänge (z.B. Konzept Autonome Antifa) ist notwendig, verengt aber allzuleicht die zu führende Debatte, deren Gegenstand das diffus wabernde Gebilde „Linke Szene“ und deren Akzeptanz verschiedener Ausprägungen männlichen Macker-Gestus (so da wären Gewalt als Inhalt und Inhalt als Gewalt) sein müsste. Flaschenpost an die Restvernunft muss Empfänger_innen suchen und so es diesen noch nicht gibt, einen Rahmen für Kritik schaffen, die tiefer geht als jedes Distanzierungsschreiben.


31 Antworten auf “Violenza, Vendetta, Omerta, Francoforte”


  1. Gravatar Icon 1 neo aka O)(O 01. Juni 2009 um 19:17 Uhr

    ziemlich lahmarschiger, nichtssagender Beitrag!
    Ihr Pomos seit echt vor die Hunde.

    Unmotiviert und nichtsagend wie dieser Beitrag:
    http://campusantifa.blogsport.de/2009/04/27/nachbereitung-zu-stop-categorizing-me-und-antifa-und-maennlichkeit/#more-40
    Dafür aber wenigstens nicht so verlogen.

    Nichts für ungut, aber das war nix.

  2. Gravatar Icon 2 neo aka O)(O 01. Juni 2009 um 20:40 Uhr

    @Admina
    … ich meine was soll der Scheiss? Ich Bloggerleute könnt jetzt noch 10 Beiträge zum Thema schreiben und unsere Sites verlinken. Zur nichtvorhandenen Diskussion tragt ihr auch nichts konstruktives bei. Ihr Studis hockt seit Jahren hier in diesem Dreckskaff rum und bewundert das Problem und wenn dann mal jemand das Maul aufmacht, fällt euch nichts besseres ein als kommentierend daneben zu stehen und altklug aus dem bürgerlichen Weisheitskanon zu zitieren: „Jeder soll zuerst mal vor der eigenen Haustür kehren“… oder so ähnlich!

    Die Frankfurter Szene ist so ein verkackter inzestiöser Dreckshaufen, das es garnicht mehr zu packen ist.

    Arm, einfach nur arm!

  3. Gravatar Icon 3 easteregg 02. Juni 2009 um 11:25 Uhr

    Die fehlende Reflexion der immer gleichen Aktionsformen, des black bloc, der mob-action, der Kleingruppengang und der ausgeblendete Zusammenhang politischer Praxis mit dem je eigenen Lebensstil und dem Umgangs miteinander tragen ebenso wie die Reaktionen der zum verbalen Gegenkrieg Rüstenden zum Alles-wie-immer im Szeneland bei.

  4. Gravatar Icon 4 neo aka O)(O 02. Juni 2009 um 11:51 Uhr

    „…tragen ebenso wie die Reaktionen der zum verbalen Gegenkrieg Rüstenden zum Alles-wie-immer im Szeneland bei.“

    … und wie das bitte? gibts an den szenekritischen Texten inhaltliche Kritik, oder ist das pure „Theoriemackerei“ die es nicht wert ist behandelt zu werden? Ist vermeintliche Theoriemackerei genauso schlimm wie jemandem aus der Gruppe heraus physisch zu`Leibe zu rücken?
    Was genau soll der Zusammenhang zwischen „politischer Praxis“ (PolitikantInnensprech) und privatem Leben sein?
    Wo zeigt sich dieser Zusammenhang?

    Das ist alles so ein halbgares Geschwurbel, ohne jegliche Aussage. Das soll doch wohl kein inhaltlicher Beitrag sein. Oder was?

    Worthülsen, Sprechblasen, albernes Diskursgefummel, mehr nicht!

  5. Gravatar Icon 5 lea 04. Juni 2009 um 9:25 Uhr

    Jetzt hätte ich fast gedacht, du hättest es in deinem dritten Kommentar mal geschafft ne inhaltliche Frage zu stellen.

  6. Gravatar Icon 6 neo aka O)(O 04. Juni 2009 um 12:35 Uhr

    @Lea
    „…und wieder gibt es dann „Vorfälle“, danach ein Papier, vielleicht zwei und gut is.Die fehlende Reflexion der immer gleichen Aktionsformen, des black bloc, der mob-action, der Kleingruppengang und der ausgeblendete Zusammenhang politischer Praxis mit dem je eigenen Lebensstil und dem Umgangs miteinander tragen ebenso wie die Reaktionen der zum verbalen Gegenkrieg Rüstenden zum Alles-wie-immer im Szeneland bei.“

    Wie trägt bitteschön die Benennung des szeninternen Elends dazu bei, das alles so bleibt wie es ist?
    Das geht aus deinem Beitrag nicht hervor, besteht er doch zum Großteil aus Positionen die schon längst klarer benannt worden sind und wohlfeilen Pomo-Allgemeinplätzen.

    Ist es vielleicht nicht viel eher so das die besprochenen Texte der erste kritische Lichtblick seit 2-3 Jahren ist, der die quasi „Mauer des Schweigens“ durchbricht?

    Ganz ohne die böse, böse Polemik: Ist das jetzt ne inhaltliche Frage, oder was?

  7. Gravatar Icon 7 lea 04. Juni 2009 um 18:56 Uhr

    1.In den angesprochenen Texten der Neocommis werden durchaus vorhandene Probleme genannt, nur geschieht dies in einer Art und Weise, die auf verbaler und teils inhaltlicher Ebene dem chauvinistischen, verachtenden Gestus diverser Gewaltprolls in nichts nachsteht.

    2.Abgesehen davon blenden pauschalisierende Aussagen über eine oder mehrere Politgruppen die Reflexionsprozesse, die ja seit einiger Zeit (zumindest mit Bemühen) in einigen Zusammenhängen laufen komplett aus.

    3.Mein Beitrag ist mehr als Kommentar und Feature dieses Textes gedacht, als als erfassende Analyse der wie auch immer laufenden Gewaltdebatte.

    4.Polemik ist großartig, aber irgendein Gegenstand, auf den sie sich bezieht muss sie schon noch haben, ebenso wie einen gewissen Witz und am besten einen kleinen Schuss Ironie. Leute als „Pomos“, „arm“ oder „inzestuöser Dreckshaufen“ zu beschimpfen und zu glauben, damit irgendetwas an Kritik (oder auch nur an Beschimpfung) geleistet zu haben, haben mit Polemik nich so viel am Hut.

    5.Pomo Pomo Pomo

  8. Gravatar Icon 8 neo aka O)(O 04. Juni 2009 um 19:41 Uhr

    @Lea
    Wenn du der Meinung bist das die beiden neocomm. Texte zum Frankfurter Szeneelend polemisch sind, dann weiss ich auch nicht mehr weiter! Vielleicht solltest du mal bei der Waffe der Kritik: http://kritikwaffe.blogsport.de/ nachlesen was Polemik ist.

    Desweiteren finde ich es mehr als banane harte körperliche Gewalt und die Androhung mit einer von dir als „chauvinistischen, verachtenden Gestus“ bezeichneten Haltung gleichzusetzen!
    Abgesehen davon das ich diesen Gestus bei keinem der szenekritischen Papiere diagnostizieren kann (lies mal Marx und guck nach wie der Kritik formuliert), frage ich dich: GEHTS NOCH!!!
    Nicht das ich das irgendjemandem wünschen würde, aber vielleicht musst du mal ein paar aufs Maul kriegen damit du die Relationen und Kategorien wieder klar kriegst in deinem Kopf!

    „Inszestuöser Dreckshaufen“? ich würde noch „drückebergerisch“ und „verlogen“ hinzufügen!
    Es ist doch mehr als bezeichnend das zugezogene Leute die noch nicht lange in Frankfurt leben, oder Leute die aufgrund ihres Alters erst sehr kurz in der Szene verkehren, die einzigen sind die es gebacken gekriegt haben, das klar auszusprechen was in der lokalen Szene schon seit langem für Unzufriedenheit sorgt.
    Ich bin auch noch nicht lange hier und ich bin ehrlich empört.

    Als ich in dieser Stadt aufschlug, ergab sich für mich ein bezeichnendes Bild. Die erste Info die ich über die hiesige Linke bekommen habe, war unzufriedenes Gemurre und Gemunkel von alten Szeneleutchens, die mir über die Mackerei und Prollkultur in der Antifa berichteten. Offene Kritik hab ich nie erlebt. Lediglich eine informell – repressive Klüngelei und ein verlogenes Getue. Offene Kritik?, ehrliche Diskussion? nada, nichts, none, niente!
    Eine hermetisch abgeriegelte Klassengemeinschaft auf Unibasis, die sich ob der gemeinsamen Seminarabhängerei nicht gegenseitig ans Bein pinkelt! Und das lagerübergreifend. Pomoqueernessbewegte, Schema (f), linke StaatsidealistInnen (zb. grüne Hochschulgruppe), Freiraumhippis und Fussballhools als ideeles Gesamtracket, das sich in den „Freiräumen“ zusammenkuschelt. Beim gemeinsamen Bedürfniss nach „alternativem“ Abspacken auf der Nachtanzdemo ist mensch sich einig, da kommt es nicht so gut wenn sich gegenseitig Mackerei oder „chauvinistischer Gestus“ (was soll das sein – wenn ich einem aufs Maul hau, oder wenn jemand ein kritisches Flugblatt schreibt?) vorgeworfen wird.

    Das soll ich nicht izestuös nennen? Paahhh.

    In diesen Kontext sehe ich auch deinen Beitrag. Zu Schlägereien, Einschüchterungen etc. hast du geschwiegen und jetzt mukierst du dich über kritische Flugblätter, die du lieber selbst vor 3 Jahren hättest schreiben sollen!
    Erbärmlich.

    Wo du die zaghaften Diskussionsansätze siehst, würde ich gerne wissen. Ich bin da offensichtlich nicht so inside wie du. Ich kenne als aktuelle Äusserung nur den Text der Campus und der ist 3 Wochen alt. Hat sich seit dem viel verändert?
    Vielleicht kannst du den Punkt ja mal plausibler machen.

  9. Gravatar Icon 9 pomotion pictures presenz 04. Juni 2009 um 21:48 Uhr

    http://thepureevil.blogsport.de/2009/04/16/fuehrerkult-und-strassengang-ein-urbanes-maerchen/

    wir bitten um vergebung für die sprache, aber degenerierte klassen lernen kein unideutschjargon.

    WIEDER DEN IMPERATIV !! FÜR DIE STRASSE !!

  10. Gravatar Icon 10 lea 05. Juni 2009 um 10:23 Uhr

    Erklär mir doch bitte mal den Unterschied zwischen Leuten, die anderen eine aufs Maul hauen wollen, weil sie Kritik als Störfaktor nicht ertragen können und Leuten, die anderen eine aufs Maul hauen wollen, damit die „die Relationen und Kategorien“ mal wieder klar kriegen.

  11. Gravatar Icon 11 lea 05. Juni 2009 um 10:26 Uhr

    Ziel bleibt beiderseits: Vernunft einbläuen, zur Ordnung rufen, die rechte Sicht herstellen oder um es mit deinen Worten zu sagen: hausmeistern.

  12. Gravatar Icon 12 lea 05. Juni 2009 um 10:37 Uhr

    Aber davon mal abgesehen:
    das von dir angesprochene Schweigen existiert und nervt mich wahrscheinlich ebenso wie dich, das von dir heraufbeschworene „Gesamtracket“ aber gibts in der Form schlichtweg nicht. Is natürlich relativ einfach, alles in einen Topf zu stecken, den Deckel zuzumachen und sich holternd und polternd vom Herd zu entfernen. Wichtiger wäre es meiner Meinung nach, die Diskussionen, die wohl zumindest in drei Ecken laufen auch mal in einem offenen Rahmen auszutragen, d.h. nicht in Kommentarspalten und auch nicht in privatem Gemunkel (wie das wohl die letzten Jahre eher gelaufen sein muss).

  13. Gravatar Icon 13 v 05. Juni 2009 um 10:48 Uhr

    *oftopic: müßte nicht eigentlich ein trackback unter meinem, von dir verlinkten text auftauchen? hast du die benachrichtigungsfunktion bei den diskussionseinstellungen ausgestellt oder bugged da was bei mir?*

  14. Gravatar Icon 14 neo aka O)(O 05. Juni 2009 um 11:54 Uhr

    @Lea
    Bösartig missverstehen kann man sich allerdings in Kommentarspalten genauso gut, wie im Reallife!
    Ich sprach von körperlicher Gewalt die du offensichtlich erst erleben musst um den Unterschied zu einem „chauvinistischen Gestus“ feststellen zu können.
    Ich will hier keinem aufs Maul. Diese Unterstellung begreife ich als niederträchtigen Versuch von deiner offensichtlichen Realitätsferne und Begriffsverwirrung abzulenken.
    Meine Frage bleibt unbeantwortet: Ist harte körperliche Gewalt jetzt mit einem „chauvinistischen Gestus“ gleichzusetzen oder nicht? Was prägt das Klima nachhaltiger und schüchtert wirkungsvoller ein? Welche von beiden Verhaltensweisen ist demzufolge dringlicher zu diskutieren?

    Das Ablenken auf irgendwelche „Theoriemacker“ mit „chauvinistischem Gestus“ (um nicht zu sagen: „männeristisch“ hahaha) halte ich für ein Manöver das lediglich dazu taugt diejenigen Verhaltensweisen aus dem Schussfeld zu nehmen, die ein wirkliches, jeglicher Emanzipation diametral entgegenlaufendes Problem darstellen!

    Physische Gewalt im täglichen Umgang, selbst die Androhung körperlicher Repressalien fällt weeiiiit hinter die bürgerliche Freiheit zurück! Wer das nicht begreift und es als „Szene“ nicht schafft diesen Anspruch zu leben, der verwirkt jegliches inhaltliches und logisch begrünbares Recht gegen die bestehenden Verhältnisse zu arbeiten!

    Mit solchen Leuten will ich nicht gemeinsam die Produktion organisieren, mit solchen Leuten mach ich garnix. Da bleibe ich lieber als Deutscher im kapitalistischen Deutschland und fahre damit besser.

  15. Gravatar Icon 15 lea 05. Juni 2009 um 17:14 Uhr

    @neo:ich hab schon gelesen, dass du das niemandem wünscht, aber offensichtlich scheinst du es zumindest nicht auszuschließen, das aus Gewalterfahrung ein erzieherischer Erkenntnisgewinn zu ziehen wäre. Aber meinetwegen.
    Zur Antwort: das Gegenüber verbal vernichten und ausmerzen zu wollen fällt ebenso hinter jeglichen bürgerlichen Freiheitsanspruch zurück wie die Androhung und Ausübung physischer Gewalt. Klar, dass ich das nicht gleichsetze, weil es realiter nicht das Gleiche ist und nicht die gleiche Erfahrung mit sich bringt. Aber beides ist Teil gesellschaftlicher Unfreiheit(en), aus denen zu treten auch eine sich emanzipatorisch dünkende „Szene“ nicht vollends fähig ist, was dann andererseits als Entschuldigung dafür herhalten muss, sich überhaupt von jeglicher Reflexion der eigenen Subjektivität und dem Anspruch der Intersubjektivität zurückzuziehen bis der Kapitalismus abgeschafft ist:

    Aus diesem Zusammenhang ziehen wird den Schluss, dass das Individuum nicht als solches, sondern nur als gesellschaftliches von Identitätszwängen zu befreien ist, also auch nur, wenn die materielle Reproduktion für alle konkurrenzfrei gesichert ist. (Campus Antifa)

    Es wäre nötig, zumindest eine Thematisierung und Reflexion darüber in Gang zu bringen, warum auch in sog. „linken Zusammenhängen“ ein solcher „Rückfall“ passieren kann und sich Leute, die ihrem Gegenüber eine aufs Maul hauen oder verächtlich machen, weil sie irgendwie irritieren und stören (siehe antiqueertes Flugblatt) problemlos einen „linken Anspruch“ zurechnen können. Die Frage nach der Gleichsetzung, was nun dringlicher zu thematisieren wäre und was das Klima „nachhaltiger prägt“ ist hier eher irrelevant. Die Frage muss doch sein: was für ein Klima herrscht bereits (und woher kommts?), dass solche Auswüchse nur logische Konsequenz sind. Du kannst Gewaltausbrüche nicht einfach entkontextualisieren wie das diejenigen machen, die vom „Einzelfall“ („den kenn ich, das passiert schon mal, wir ham damit eigentlich nichts zu tun“) palavern oder mit einem Wort wie „Racket“ jegliche Differenzierung und Heterogenität politischer Zusammenhänge wegwischen. Wenn du das bisher Geschriebene nochmal ansiehst, weißt du, dass deine „Manöver“kritik ins Leere läuft.

    @v:ich hab nen trackback gesendet, is bisher aber bei dir nicht aufgetaucht. Keine Ahnung warum, ich schau nochma.

  16. Gravatar Icon 16 lea 05. Juni 2009 um 17:30 Uhr

    @v, nochma offtopic: unter dem Beitrag steht, dass du angepingt wurdest. die Funktion „Jedes verlinkte Weblog von einem Beitrag benachrichtigen“ ist abgestellt. meintest du das?

  17. Gravatar Icon 17 neo aka O)(O 05. Juni 2009 um 19:32 Uhr

    @Lea
    Ok mag sein das ich die Bezeichnung „ideelles Gesamtracket“ in Bezug auf die Frankfurter Szene (Quernessbewegte, Fussballhools etc.) irrführend, weil nicht genau treffend verwendet habe. Ein Racket setzt ein gemeinsames Ziel vorraus. Dieses ist bei den unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen wohl nicht gegeben. Ich ersetze den falschen Racketbegriff einfach durch: „organischer Personenzusammenhang der szeneinterne Kritik offensichtlich verunköglicht“. Thats it.

    Den Zusammenhang den du aufmachst zwischen polemischen Texten, Heteromackertum und physischer Gewalt, finde ich mehr als fragwürdig. Mir scheint es doch so als ob du versuchst die Gelegenheit zu nutzen um unliebsame Kritik (das Queernessflugi ist, bis auf 10% Polemik, das theoretischste und inhaltlich aufwendigste Flugi das wir bis jetzt verzapft haben) zusammen mit realer Szenegewalt abzuwatschen.
    Hast du ernsthaft das Gefühl das polemische Texte dazu beitragen das ein „Klima“ in der „Szene“ herrscht das eine Anzahl von Leuten sich schlussendlich nicht mehr in den „Freiraum“ trauen, weil sie Angst haben geschlagen oder sonstwie gedemütigt zu werden?
    Wie soll eine Modus Vivendi aussehen in dem mensch versucht diesen Gedankengang praktisch umzusetzen? Zb. auf Partys. körperliche Attacken, sexistische Sprüche, antisemitische Parolen und das Verteilen von polemischen Texten, führt zum sofortigen Rauswurf? Das wäre die praktische Entsprechung zu deiner theoretischen Gleichsetzung!

    Was ich mich die ganze Zeit schon frage: Wieso macht ihr Leute, die ihr die „männeristischen SprecherInnen“ mit ihren polemischen Texten kritisieren, nicht mal eine Veranstaltung? Oder schreibt ein Flugblatt zu dem Thema? Wenn die Thematik so relevant ist, sollte es an Resonanz nicht fehlen. Ich meine das völlig unironisch.
    In meinem Fall war es früher das breitbeinige Rumsitzen auf Plena, manchmal das laute Sprechen. Jüngst auch mal polemische Texte. Ok, die Krtik kann ich nachvollziehen und halte sie durchaus für thematisierenswert. Allerdings so ein „Fehlverhalten“ würde ich niemals mit körperlicher Gewalt etc. gleichsetzen!

  18. Gravatar Icon 18 v 05. Juni 2009 um 22:24 Uhr

    hm. weiss ja auch nicht genau. war das bei dir schon immer aus und du hast trotzdem trackbacks platziert? meins ist an…
    @neo: bei dir hätte ja eigentlich auc ein trackback von mir landen müssen. warum nicht? ausgestellt? ich glaub fast der support muß helfen :(

  19. Gravatar Icon 19 neo aka O)(O 06. Juni 2009 um 4:23 Uhr

    Ohne Scheiss: Ich weiss nichtmal was ein Trackback ist! Ausgestellt? Kein Plan.

    Ich bitte um Erklärung.

  20. Gravatar Icon 20 lea 06. Juni 2009 um 11:47 Uhr

    Ein (meist thematisch passender) Link auf einen anderen Blogbeitrag am Ende der Kommentarspalte

  21. Gravatar Icon 21 rr 06. Juni 2009 um 15:15 Uhr

    schade, ich fand deinen blog immer ganz gut. aber hier bricht sich leider (besonders in deinen kommentaren) eine kritikfeindlichkeit und eine verharmlosung von gewalt bahn, die ich unerträglich finde.

    sowohl zeitpunkt deines textes (als reaktion auf die flugblaetter von politisch marginalisierten und angriffen ausgesetzten und nicht auf die staendige gewalt und die szeneinterne verelendung), als auch die gleichsetzung von (berechtigten) diss-texten gegen theorieverweigernde hooligans und konsorten mit massiver physischer wie psychischer gewalt spricht baende. typischer frankfurter szenekluengel eben.

    wuerdest du anerkennen, dass die kritik der neocommunistinnen und von sinistra gerechtfertigt ist, koennte das nur eine logische folge haben: den bruch mit dieser szene und vorallem mit den in ihre dominierenden gruppen. da es aber viel zu viel spasz macht antifa zu spielen, groszdemos zu organisieren und im knast zu feiern, wird diese option ueblicherweise von vorneherein ausgeschlossen.

  22. Gravatar Icon 22 easteregg 06. Juni 2009 um 16:19 Uhr

    neo: „das Queernessflugi ist, bis auf 10% Polemik, das theoretischste und inhaltlich aufwendigste Flugi das wir bis jetzt verzapft haben“ – dir ist auch echt nichts zu peinlich oder?

    rr: ich habe lea so verstanden, dass sie die szene von aussen betrachtet und damit kein teil von ihr ist. den von dir propagierten bruch hat sie also längst vollzogen. und du? warum dann so aus dem häuschen?

  23. Gravatar Icon 23 neo aka O)(O 06. Juni 2009 um 19:21 Uhr

    @easteregg
    wieso?

  24. Gravatar Icon 24 lea 09. Juni 2009 um 10:14 Uhr

    @rr: lies dir doch bitte das bislang Geschriebene durch, bevor du so was schreibst.

  25. Gravatar Icon 25 .:22:. 09. Juni 2009 um 22:25 Uhr

    .communique der gruppe 22

    unter der gruppe22 finden menschen unterschiedlichster linker interessen zusammen welche auf die auf den 24.4.2009 datierten ereignissen einer sich weiter zuspitzenden situation lokaler zusammenhänge im antifaschistischen mileu mit dem entschluss reagierten herrschender verhältnisse aktiv auf nicht nur kommunizierender ebene entgegen zu treten.

    die aktivitäten der gruppe22 sind auf längerfristige intervention auf unterschiedlichen stofflichen ebenen ausgelegt und haben zum ziel herrschende verhältnisse abzuschaffen. gruppe22 agiert konspirativ. gruppe22 ist thinktank und aktiv operierende agency zu gleich. gruppe22 ist keine homogene organisation sondern knotenpunkt im netzwerk unterschiedlicher zellen. gruppe22 bietet interesierten einen anlaufpunkt zum abgleich unterschiedlicher operationen. gruppe22 kann als supervision agieren als auch als aktive einheit. gruppe22 zieht jene zur verantwortung welche den politischen kontext stricken innerhalb dessen schäbisches verhalten als revolutionär glorifiziert wurde und wird. gruppe22 bietet keinen fame und aufstiegschancen. gruppe22 hat ein aktives antifaschistisches interesse und wendet sich gegen jegliche form von unangebrachtem authoriterem auftreten gegenüber im antifaschistischen minimalkonsenz befindlicher individuen. gruppe22 zerschlägt machtstrukturen!

    1. gruppe22 garantiert dir wie allen zellen absolute diskretion gegenüber deiner ansichten und handlungen im kontext von aktionen im rahmen der unter dem dach der gruppe22 ausgeführten operationen zu. dies beinhaltet ebenso aktionen welche nicht unter den handlungsrahmen der gruppe22 fallen dennoch innerhalb von abgleichgesprächen kommuniziert wurden.

    2. gruppe22 garantiert die anonymität ihrer agenten und informanten und schützt diese.

    3. gruppe22 kann absolut garantieren diese operationen ausserhalb staatlicher einflussnahmen leisten zu können.

    4. gruppe22 ist eine eigentlich neutrale basis im antifaschistischen sektor und bietet keine spionagedienste gegenüber konkurierender gruppen an.

    5. gruppe22 wird sich auflösen wenn verhältnisse verändert wurden im sinne einer nicht mehr erstarken könnenden struktur innerhalb solcher strukturen eigentlich ablehnend gegenüber stehender kontexte.

    6. gruppe22 benutzt keine kommas setz aber entgültig einen punkt.

    7. es gibt nur einen weg der kontaktaufnahme zur gruppe22. über den emailaccount groupa22[at]gmx punkt de. weiterführende kontakte gehen immer von der gruppe22 aus.
    sich anschliessendes wird nur auf persönlicher ebene eins zu eins kommuniziert.

  26. Gravatar Icon 26 neo aka O)(O 11. August 2009 um 1:55 Uhr

    Dan Reason hat die neuesten Propaganda-Kracher aus dem Hause (f), oder dem direkten Umfeld dokumentiert.
    Mensch beachte die akkurate Ausführung: Hochglanzdruck in Farbe, Selbstklebefolie, das Logo ist korrekt wiedergegeben.
    Sogar bei der Auswahl der Schriftart haben sich die MacherInnen an unser altes Blogmotto gehalten.
    Saubere Arbeit, Chic, chic:

    http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=478415152&blogID=504818468

    Fein!
    Hoffentlich sind sich die Leutz nicht zu doof die Dinger auch massenhaft zu verkleben.
    Bessere Werbung gibts nicht.

  1. 1 “Ums Ganze”: Die Rückkehr des Hauptwiderspruchs in der Affirmation der deutschen Normalität « meta.©opy®iot.com Pingback am 05. August 2009 um 17:01 Uhr
  2. 2 » Blog Archive » WEDER THEORIE NOCH PRAXIS Pingback am 13. August 2009 um 17:36 Uhr
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